Angebot

Schreibt uns gern, wenn ihr Interesse an einem Workshop mit uns habt. Wir können Dauer, Ablauf und Schwerpunkte an eure Bedürfnisse und Voraussetzungen anpassen und entwickeln, wenn möglich, gern neue Formate.

THEMEN

  • Was ist Klimagerechtigkeit?
  • Geschichte der Klimagerechtigkeitsbewegung
  • Steinkohle und globale Gerechtigkeit
  • Intersektionalität und Klimawandel
  • Umgang mit und Reflexion über eigene Privilegien
  • Erlebnispädagogische Elemente: zu Teamarbeit, Vertrauen in mich und andere, eigene Grenzen kennenlernen, die Grenzen der anderen akzeptieren
  • Moderations-Seminar
  • Aktiv werden – Wege aus der Ohnmacht
  • Gruppenfindung und -bildung

FORMATE

  • Kurz-Formate (1,5-3h)
  • Ganztages-Workshops
  • Mehrtägige Seminare

THEMEN

Was ist Klimagerechtigkeit?

Wir wollen den de Klimawandel nicht alleinstehend als ein Umweltproblem betrachten, sondern als eine Krise der sozialen und globalen Gerechtigkeit. Hierfür wird gemeinsam erarbeitet wer den Klimawandel v.a. verursacht und wer von seinen Folgen besonders betroffen ist.

Geschichte der Klimagerechtigkeitsbewegung

Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist eine junge Bewegung, ihre Wurzeln hat sie allerdings in der Umweltbewegung der USA. Um ihre Ziele und Forderungen besser zu verstehen, gucken wir uns die Entstehungsgeschichte an. Der Fokus liegt hierbei darin, die Vielfältigkeit der Bewegung und seinen Akteur*innen – vom BUND bis zum Hambacher Forst – kennenzulernen, um so eine eigene Verortung zu ermöglichen.

Steinkohle und globale Gerechtigkeit

Am Beispiel der Steinkohleimporte nach Europa lassen sich neokolonialen Verflechtungen und ihr Zusammenhang mit dem Klimawandel deutlich aufzeigen. Der Weg der Steinkohle wird von den Abbaugebieten zum Ort seiner Verbrennung nachgezeichnet um uns folgenden Fragen zu stellen: Wer profitiert, wer ist betroffen und welche Veränderung braucht es für eine gerechte Welt?

Intersektionalität und Klimawandel

Nicht alle Menschen produzieren den Klimawandel gleich stark, vor allem aber sind nicht alle Menschen gleich betroffen. Wir wollen gemeinsam die Differenz zwischen Produktion und Betroffenheit durch den Klimawandel erarbeiten. Und wer trifft eigentlich die politischen Entscheidungen, um den Klimawandel einzudämmen? Wer hat Zugang zu diesen Gremien, und wer nicht? Anschließend kann eine eigene Positionierung vorgenommen werden.

Umgang mit und Reflexion über eigene Privilegien

Geburtsort, Geschlecht, sexuelle Orientierung, familiärer Hintergrund, Aussehen: All diese Faktoren haben einen Einfluss auf die Möglichkeiten, die wir im Leben haben. Gemeinsam wollen wir uns zunächst eigene Privilegien bewusst machen, um sie anschließend reflektieren zu können und weiterführende Fragen nach einem Umgang mit ihnen auf den Grund gehen können. Privilegien können am Beispiel der Klimakrise anschaulich dargestellt werden.

FORMATE

Kurzformate

Ihr wollt in ein Thema einsteigen? Das Vermitteln von Grundlagen und ein erstes gemeinsames Erschließen des Themenfeldes ist in unseren 1,5-3h Workshops möglich.

Auf einer Konferenz, einem Camp oder eingebettet in ein übergeordnetes Format finden diese Seminare gut Platz.

Ganztags-Workshops

In unsere ganztägigen Workshops können zum einen Grundlagen vermittelt werden. Des Weiteren kann vertiefend in spezifischen Themenfelder eingestiegen werden, welche interaktiv und auch selbstständig in Kleingruppen erschlossen werden.

Mehrtägige Workshops

Ihr habt Lust euch intensiv mit einem Thema zu beschäftigen? Dann empfehlen wir ein mehrtägiges Seminar! Zusammenhängende Themenkomplexe können so gemeinsam, selbstständig erarbeitet werden. In diesem Rahmen findet nicht nur inhaltliche Auseinandersetzung Platz, sondern auch es ist auch Raum für Gruppenfindungsprozesse und Selbsterfahrungselemente.

Wir helfen euch gerne dabei passende Räumlichkeiten mit Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten zu finden.

Im Laufe der Jahre haben wir einiges an Faktenwissen angehäuft, gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass wir keine Expert*innen für Klimaforschung sein müssen um gemeinsam mit Teilnehmenden über Folgen und Ursachen der Klimakrise zu sprechen und Perspektiven darauf und darüber hinaus zu entwickeln. Entsprechend wollen wir auch in den Workshops die Teilnehmenden nicht (nur) mit Prozenten, Gigatonnen und Jahreszahlen überfordern sondern sie dazu ermutigen, das große Ganze zu betrachten.